Norm-Audit
Das Problem ist nicht das Team.
Organisationen, die ihre Mitarbeitenden als Projekt behandeln, verlieren genau die Menschen, die sie brauchen. Der Norm-Audit dreht die Blickrichtung um.
Die Situation
Die Mitarbeitenden gelten als Problem.
Das System bleibt unsichtbar.
Kommunikationstraining. Teamworkshops. Einzelcoachings. Wenn es reibt, wird an den Menschen gearbeitet. Das ist das Standardprogramm.
Aber was, wenn die Reibung nicht aus den Menschen kommt? Was, wenn das System selbst Normen eingebaut hat, die bestimmte Arbeitsweisen strukturell benachteiligen?
Wer immer an den Menschen arbeitet, wird das System nie sehen.
Der Audit
Nicht die Mitarbeitenden werden vermessen.
Das System wird es.
Der Norm-Audit analysiert die strukturellen Prinzipien, die in einer Organisation als selbstverständlich gelten. Welche Normen sind unsichtbar eingebaut? Welche Arbeitsweisen werden belohnt, welche bestraft?
Jede Person bekommt ihre eigene Analyse. Die Führungskraft bekommt zusätzlich eine Systemkartografie des Teams — ohne Namen, ohne Positionen, ohne Rückschlüsse auf Einzelpersonen.
Kein Coaching. Kein Entwicklungsprogramm. Nur Klarheit darüber, welcher Maßstab die Reibung erzeugt.
Der Ablauf
Zwei Phasen. Zwei Empfänger. Klare Trennung.
1
Fragebögen
Alle Mitarbeitenden und die Führungskraft erhalten separate Fragebögen. Keine Typen-Tests, keine Scores. Konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag. Erst wenn alle Fragebögen eingegangen sind, beginnt die Analyse.
2
Einzelanalysen
Jede Person bekommt ihre eigene schriftliche Analyse. Die Einzelanalyse gehört der Person. Nicht der Organisation. Sie wird nicht an die Führungskraft weitergegeben.
3
Team-Analyse
Erst nachdem alle Einzelanalysen versandt sind, entsteht die Systemkartografie. Sie benennt Muster aus mindestens zwei Analysen. Keine Namen. Keine Positionen. Geht ausschließlich an die Führungskraft.
Die Garantie
Was an die Führungskraft geht.
Und was nicht.
Das ist die nicht verhandelbare Grundlage dieses Audits.
Die Einzelanalyse gehört der Person. Sie wird nicht an die Führungskraft weitergegeben. Nicht in Teilen, nicht als Zusammenfassung.
Die Team-Analyse enthält keine Namen, keine Positionen, keine Rollen. Kein Muster, das auf eine einzelne Person zurückzuführen ist, findet Eingang in das Dokument.
Nur Muster, die in mindestens zwei Analysen auftauchen, werden in der Systemkartografie sichtbar gemacht.
Das ist keine Datenschutz-Formalität. Das ist die inhaltliche Grundlage, auf der dieser Audit steht. Ohne diese Trennung ist es kein Norm-Audit. Es wäre ein weiteres Instrument, das Menschen vermisst.
Für wen das ist
Für Führungskräfte, die ahnen,
dass das Problem woanders liegt.
Die merken, dass Coaching und Training die Reibung nicht beseitigen. Die das Gefühl haben, dass ihr Team mehr kann als es zeigt. Die wissen wollen, welche unsichtbaren Normen das System selbst produziert hat.
Und für Mitarbeitende, die verstehen wollen, warum sie in dieser Organisation immer wieder als schwierig oder zu langsam markiert werden.
Der Audit funktioniert nur, wenn beide Seiten ehrlich antworten können. Die Garantie ist dafür die Voraussetzung.
Was das nicht ist
Kein Teambuilding.
Keine Diagnose von Menschen. Kein HR-Tool.
Der Norm-Audit gibt keine Empfehlungen, wen man wie einsetzen soll. Er bewertet keine Persönlichkeiten. Er liefert keine Ranglisten, keine Typologien, keine Entwicklungspläne.
Er macht sichtbar, welcher Maßstab in der Organisation wirkt und was dieser Maßstab kostet. Was die Führungskraft damit macht, liegt vollständig bei ihr.
Preise
Feste Preise. Keine Dringlichkeit.
Online
Norm-Audit
vollständig schriftlich
Bis 5 Personen 1.490 €890 €
Bis 10 Personen 2.490 €1.590 €
Fragebögen, alle Einzelanalysen, Systemkartografie des Teams. Vollständig asynchron, kein Termin erforderlich.
Vor Ort
Norm-Audit
in Ihrer Organisation
Bis 5 Personen 2.990 €1.890 €
Ab 6 Personen Auf Anfrage
Fragebögen, alle Einzelanalysen, Systemkartografie des Teams. Reisekosten ab Worpswede werden separat ausgewiesen.
Anfragen per Mail. Kein Erstgespräch erforderlich.
Das Problem ist nicht das Team. Der Maßstab ist zu eng.
— Davis Seedorf
